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Impressum/ Disclaimer

Aktualisiert 14. 09.  2019

Weiter mit Mundart, Seejerlänner Platt

Alles so “Allgemein”

Aarich, auch aarch: Viel, ziemlich
Absolution: Freigabe, erst nachfragen, ob man durfte “Häste D’r de Absolution gehoarlt?”€. Vorwiegend im Privatbereich
Appelkrotze: Reststück vom Apfel. Isst man den Apfel bis zum Kerngehäuse, bleibt das neben dünnen Seitenteilen übrig. Das ist die eigentliche Krotze. Sieht ähnlich wie ein Diabolo aus. Siehe auch Krotze.
Arme Dier: armes Tier. Wenn man sich über etwas aufregt, nicht gut findet. Det arme Diier kreije
Arwet: Arbeit
Ast: Ast meint hier Buckel, Rücken. Dat Paket op dn Ast gepackt
Ausdotzen: Jemand - oft bei Kindern - von etwas ausschließen, zum Beispiel
Baafen: feste werfen, hinschmeißen; auch zobaafe, Türe zuschmeißenvom gemeinsamen Spiel

Baal: bald
Backes: Backhaus für Brot und Kuchen. Stand in vielen Dörfern, viele sind inzwischen dank der Heimatvereine wieder hergerichtet wurden. Wurden in Nachbarchaft oder auf eine genossenschaftliche Art betrieben. Verlosung von Backzeiten.

Backesbroart: Brote aus dem Backes (siehe Schanzenbrot)

Bähre: beten

Bännel: Bändchen, Band, aus Stoff oder Seil, oft auch auf Personen bezogen, “Anhängsel”

beschibbelt: feste gelacht; siehe auch schibbelich

bedd: mit

Beärre, Bedde: Bett

Bestaat: verheiratet

Biwwel: Bibel
Blästern: fest blasen, Wind, Sturm

Blauschleare: Blauschltten, gemeint ist das Schneeräumfahrzeug

Bleck: Weg frei, blank, ohne Schnee - siehe auch Menschliches

Bletz: Lappen, Spööl-Bletz (Spültuch); siehe auch Menschen

Bloase, oppbloase: blasen, aufblasen

Blöastern: es geht starker Wind

Bloch: auch Ploch, größeres zylinderförmiges Holzstück, Holzbloch. Unter- und Auflage, z. B., um Holzstücke mit dem Beil zu zerhacken. Siehe auch Menschen

Blohme: Blumen

Blotschig: schwerfällig, dick wirkend, sich tapsend oder ungeschickt bewegend

Bobbe, Böbbche: Puppe, Püppchen - siehe auch Menschliches

Bobbewaa(j)e, Bobbewähnche: Puppenwagen, verkleinert: -wägelchen Botzlombe: Putzlappen

Braase: Brasen, Wiesensoden, -stücke

Braase bröa(je): Brasen abbrennen

Bröckelchen: kleine Teile, auch Krümel, von irgendwas

Bröckelches-Gedäh: Wenn ein Plätzchen oder auch ein Kuchenstück zerbröselt ist, “nur noch ...”

Brocke(n): Kleidung, auch größere Teile von irgendwas, real und ideell

Chres(s)dach: Weihnachten

Chres(s)dachsmärktche, auch -märdche: Weihnachtsmarkt

Dalles: Erkältung. Du häst dr den Dalles gehoarlt

Dat: das

Dat ess net ooses: Das ist nicht unser Ding. Das brauchen wir nicht, das machen wir nicht

Desbedieren: diskutieren, streitig und/oder aufgeregt diskutieren

Deuen: schieben, anschieben

Dinne: deine - siehe minne

Donnerstach: kleiner Fluch, wenn etwas nicht gelungen ist

Döbbe: Topf; siehe auch Pott

Döbbche: kleiner Topf

Dösche: auch döscher, doadösche, zwischen, dazwischen

Dusse: draußen

Düwwern: drüben, nebenan

Düh(t)ze(n): Dütze, dützen, hupen

Eierkäsform: spezielle gelöcherte Keramikschüssel für Eierkäse (siehe Essen)

Esset: ist es

Esso, ess so: meist in einem durchgesprochen, ist so.

Em Floch: wsch. von “fFug” abgeleitet. Schnell, eifrig, ob beim _Arbeiten oder beim Feiern “Hä es wahne em Floch”. Siehe auch Floch

Fitzel: wie sonst Fitzchen, kleines Stück, insgesamt was Kleines, wenig

Fimmel(n): Fimmel haben, sich mit Besonderem intensiv beschäftigen - auch abwertend gebraucht; als Verb/ Tätigkeitswort: an irgendwas herumzurren, etwas Kleines zusammenfügen usw.

Fixfüer: Streichhölzer oder auch Feuerzeug, was zum Anzünden; auch Fexfüer und Fexfuar

Fisselich: grau-trübes Wetter, feucht.  Fisseln steht für ganz leichtes Regnen

Floch: Fall, Sturz, “dn Floch doa”,

Foatschen: etwas anfassen, oft auch im Sinne von “Musst du denn daran ... oder an allem ..., auch rumfoatschen”, auch römmfoatsche

Fochdeln: etwas umsonst haben wollen, am ehesten “betteln”, aber auch bei Kindern gebraucht, die unbedingt etwas haben wollen

Fuddeln: etwas bewusst falsch machen, zum Beispiel beim Spiel oder an Kleinigkeiten arbeiten

Gas haa: viel - Alkohol - getrunken. Hä hatte wahne Gas

Gedäh/ Gedöns(e): wohl “Getue”, so ein Aufhebens machen, teils ärgerlich, so ein Durcheinander; ähnlich wie Gemeng

Gefuddel: kleine Sachen wie Schnüre oder einen Knoten auseinander bringen, ordnen, öffnen

Gehoaland: wild bewachsenes Landstück , evtl. von “geheuer” oder “ungeheuer”

Geläuf: Freund / Freundin / Geliebte(n) haben

Gemeng: ein nicht angenehmes Durcheinander, Streit und Unklarheiten in Familien ... “Wat haa die e Gemeng”

Glonk: hohes irdenes, spitz zulaufendes Gefäß für Getränke

Goa: gehen, “goa mr”, gehen wir

Goare Nacht oder Genacht: Gute Nacht

Gon Morje: Guten Morgen

Gondach: guten Tag (geht den ganzen Tag über), auch wenn man sich abends trifft

Glöck(e): Glück

Gon Noamend: Guten Abend

Hauberg/ -berch: Laub-Niederwald, der jährlich nach Teilstücken und nach Wachstum bearbeitet wird - Teilstücke werden nach 18 bis 20 Jahren abgeholzt, auf anderen wächst der Wald bereits wieder heran. Nachhaltige Bewirtschaftung. Ideelle Anteile inform von Haubergspfennigen

Hässte: hast du?

Haawr: Hafer

Hellob: wie “hellauf”, schnell, gleich, “jetzt aber hellob”

Hickeln oder weghickeln: langsam rollen(Ball, runde Gegenstände u. a.), wegrollen, auch holprig rollen, kullern. Siehe auch klickern.

Hoah: Hain, Wald, Hauberg, auch Haa

Hobbel: Hubbel, kleine Unebenheit, Wölbung, zum Beispiel in der Straße

Hobbelich: hubbelig, nicht glatt oder eben, z. B. unebene Straße mit mehreren Hubbeln usw.

Hollerbusch: Holunderstrauch

Hönn: Hunde

Hoscha: Betrieb, Trubel; wat für e Hoscha; mach net so e H...; das Wort ist anderweitig kaum zu finden, evtl. beruht es auch auf einer Abkürzung

Hüppen/ Hübben / Höppe: hüpfen, springen

Hubbe: Hupe, Flöte - aus einem Weidenästchen (örtlich verschieden)

Hüppel/ Hübbel/ Höbbel: kleiner Berg, Rosterberger Hübbel

Hurdich: schnell, eilig

Iesebahn: Eisenbahn

Illich: eilig, siehe vor hurdich

Iss: Eis

Itz: auch itzend, jetzt, nun, von alt itzo

Joau: ja

Juckeln: langsam mit Auto, Motorrad oder Rad ziellos umherfahren, einfach rumjuckeln; Subst./ HW: Gejuckel

Juddel: Jauche (aufs Feld bringen)

Jupp: ja, wie joau

Kawennsmah: etwas Großes, z.B. ein großer Fisch “Dat ess awer e Kawennsmah;

Kennerwa(j)e, -wähnche: Kinderwagen, verkleinert: wägelchen

Kirchiff/ Kirch(h)off: Friedhof

Kirn: hohes Holzgefäß zum Buttermachen Kleckerwasser: Klickerwasser, Mineralwasser mit Kohlensäure

Klicker: kleine bunte rote Kugeln zum Spielen; allgemein gebräuchlich

Klickern und “wegklickern”: langsam rollen oder wegrollen, ob runde Steine oder rundes Obst. Siehe auch hickeln

Knipp:großes stabiles, vorn leicht gebogenes Messer mit Holzschaft zum Abschlagen kleiner Äste im Hauberg

Knippchen: kleines scharfes Messer, meist zum Schälen

Knistig: auch knisbelich, nicht sauber wirkend, z.B. Küche (siehe auch Menschen); auch für trübes, kühles, kaltes Wetter

Kollraweschüssl: Kohlrabenscheusal, Vogelscheuche, auch negativ für ungünstig gekleidete Frauen gebraucht

Köppchen: Tasse (auch im Rheinischen)

Korrel: Kordel, Seil

Kraanheimer: Leitungswasser (zum Trinken)

Kreije: kriegen, bekommen

Krömbelich: nicht ordentlich, falsch zusammengelegte Decke oder anderes, verknitterte Bekleidung usw. Vielleicht von “krumm” (gekrümmt, gekrömmt”) abgeleitet

Kröngelich: kringelich, man fühlt sich nicht so gut

Krotze: bleibt beim Apfelessen übrig (siehe oben), sonst aber auch für verschrumpeltes Obst, auch krotzig

Krotzen, verkrotzen: an etwas rum krotzen, nicht schön machen; Haare verkrotzen - falsch geschnitten

Krotzeln: unschön, kaum lesbar schreiben, krotzelich (siehe mockeln)

Kruffe/ gruffe: kriechen wie bei “onner de Decke kruffe” (-gemütlich - unter die Decke kriechen)

Kudde: (Staij-K.), Steinbruch bzw. untere Abraumhalde

La(a)tschen: 1. für einfache oder ausgetretene Schuhe, 2. für gehen, langsam gehen, alte Wörter, nicht aufs Siegerland begrenzt; 3. jemandem eine Backpfeife geben oder mit der Hand schlagen: “latsch emm enn” (latsch ihm einen)

Latzen: zahlen, bezahlen

Lidanei: alles lang erklären, vieles aufzählen; auch schriftlich (de ganze Lidanei); Litanei aus kirchlichem Gebrauch

Liddich/ leddich: nichts Stabiles, einfach gebaut

Lommelich: lose, nicht fest verschnürt, Ball mit zu wenig Luft, also eher weich, statt fest, etwas nicht richtig fest angebracht

Luarn: warten, lauern; auch lesen/ lernen: Zeitung luarn

Maard: Markt
Mäckes: irdenes Gefäß mit Drahtgriff, meist für Kaffee (siehe auch Menschen)

Mäh(r)l: Mehl

Mann: ein Korb, zum Beispiel beim Obstsammeln, für Wäsche

Meiler: Gemeint war und ist der Kohlenmeiler, in dem Holzkohle produziert wurde

Meh: Mehr

Micken: etwas versehentlich oder gewollt zerstören, kaputtmachen. “Häste dat Speelzöchaudo och allt gemickt?”

Minne: meine - siehe dinne

Mirmelich: meliert. Nicht ohne Musterung. Decke, Auflage usw. mit Punkten, Strichen, alles mit irgendeinem Vielfach-Muster

Moarje: Morgen

Mockeln, mockelig: krakelig, unschön  schreiben, nicht erkennbar malen; wahrscheinlich von Mocke, Schwein, abgeleitet (siehe krockeln

Neffdeln: nifteln, sich ein wenig streiten, z. B. bei Kindern

No(a)dda: nun dann, bis dann. Aber auch: Lass es uns angehen. Nun aber, nun los

Nommidach: Nachmittag

Oarsdern: Ostern

Oawend: Abend

Ömmes: ein großes Ding, von Gemüse bis Geräten und mehr; siehe auch Kawennsmah

Ömm: vorbei, aus, zu Ende

Ömmwenne: umdrehen

Ondouend: was Falsches gemacht, nichts Gutes gemacht, geschummelt - oft zu Kindern -, wahrscheinlich “untugendhaft” - siehe auch Ondocht

Op de Juch goa: auf den/die “Juch” gehen, ausgehen, sich amüsieren, auch negativ

Onner: unter

Oprumme: aufräumen

Paffe: rauchen - siehe auch Menschliches

Pann: Pfanne

Pengsde: Pfingsten

Ort: Ort, in Ordnung “Dä ess am Ort” Poal: Pfahl, dicker Stock; Poal hahle: etwas aushalten, aussitzen, warten, durchhalten

Porrn: mit dem Finger zum Beispiel an einer Wunde, in der Nase, an der Kruste einer Wunde, an irgendetwas porrn, was man aber nicht sollte

Pott: Topf wie Kochpott - siehe Döbbe; auch große Tasse sowie teils für Nachttopf, Klo, WC gebraucht

Püll: Bettdecke, Federbett, Plumeau (Blümmo)

Prakeziern: etwas im Kopf herumgehen lassen, an etwas überlegen, grübeln; auch semeliern

Quatschen: a) Reden, schwätzen, sich unterhalten; b) ...in: Wasser, Dreck usw., herummachen, spielen usw.

Rabbe/ Rappe: greifen, feste aufgreifen, rupfen, herausziehen

Rae(h): Regen

Rabbeldürr: mehr als schlank oder dünn bei Mensch und Tier gebraucht

Rabbelvoll: sehr voll, zum Beispiel ein Saal

Rimmcher, auch Riemcher: Reime, kleine oder größere Gedichte, oft lustig

Röasje: früher für Fahrrad mit Hilfsmotor, Moped gebraucht

Römm und dömm: ringsherum, auch im größeren Umkreis

Roff und ronner beare: alles wiederholt erzählen, aufzählen, ähnlich wie bei Lidanei; rauf- und runterbeten

Rommel: Runkelrübe

Rommstöchers: Nippes, Sachen, die man gekauft oder geschenkt bekommen hat und einfach nur rumstehen, weil man sie nicht wirklich gebraucht

Ropp: wie roff, rauf

Rotzfahne: Taschentuch

Schaa: schade

Schanze(n): Reisig von den Laubbäumen des Haubergs wurden zu langen dickeren Bündeln zusammengebunden. Sie dienten zum Beispiel zur Befeuerung des Backes. Siehe auch Schanzenbrot. Aus Reisig wurden auch besen gemacht.

Schaerl: nicht gut, sitt schäerl us, jemand sieht angegriffen, nicht gut aus

Schäslong: Chaiselongue, Sofa

schepp: schief, nicht gerade

Scheppe, scheppen: auch Schippe für Schaufel, schaufeln, aus einem Gefäss

Schibbelich: schüttelnd-heftig, meist zu “Lachen” gebraucht

schöpfen “Sobbe scheppe”

schibbelich lache: feste, freudig, ungestüm lachen

Schlawittche, Schlawickel: Schlafittchen, Hemd- oder Jackenkragen, “am Schlawickel packe”

Schlicks, Schlick: Schluckauf

Schmuddelich: schmudddelig, nicht sauber, nicht gut, ungepflegt - auch schlechtes Wetter

Schmuddelwäerer: Schmuddelwetter, feucht, regnerisch, diesig, neblig und alles zusammen

Schneeseln: einen Baum entasten, von einem Ast Zweigen entfernen wie im Hauberg

Schnia(r): Schnee

Schnierer: Schneider
Schnodderich: keine Übersetzung; oft in Verbindung mit Sprechen; eher “indirekt”, abgeleiert, ohne besondere Betonung, teils als unhöflich empfunden, obwohl der Sprecher es so nicht meint

Schnuusen: schnell laufen, fahren

Schossder: Schuster
Schossi: Straße (Überbleibsel aus dem Französischen “Chaussee”, Schossee gespr.)

Schossigraawe: Straßengraben, Absenkung neben der Straße (hä ess em Schossigraawe gelandet)

Schur: guten Tag, sei gegrüßt, heute wie “hallo”. Von früher geeerbt, französisch “Bon jour” (schur gesprochen), “Guten Tag”

Schwatt: Gerede, Geschwätz

Schwaarde: a) an Speck oder Holz, b)verhauen

Schwenn: schnell, eilig, siehe oben illig, hurtig

Segediern: genau ansehen, sich klar werden

Semeliern: überlegen, siehe prakeziern; wohl von simulieren

Sich mäckesen: streiten, unter Niveau diskutieren

Strichspäncher: Streichhölzer (Streichspäne), siehe Fexfuer

Solber; em Solber leije: nach einer Zecherei morgens noch lange im Bett, im “eigenen Saft” liegen (siehe auch Essen)

Spetzdebbe: irdenes Gefäß, z.B. für Milch

Stechedüster: ganz dunkel, ob im Wald, im Keller oder der Straße bei Nacht ohne Beleuchtung

Stiwwel: Stiefel

Stochen: 1. Ofen anfeuern, befeuern; 2. schnell fahren

Strichspäncher: Streichhölzer, “Streichspänchen”

Sübbeln süppeln: langsam trinken wie bei Suppe löffeln. Oft aber in Verbindung mit Alkohol gebraucht: Hä sübbelt sech gern e Bierche ...

Suffe: saufen, schnell oder viel trinken

Trätschen: feste regnen, “et trätscht”.

Ussdoh: ausziehen

Ussfloch: Ausflug

Üwwer, auch drüwwer: über Vermalleditt: auch vermalledeit, wenn einem etwas schiefgegangen ist oder nicht so geklappt hat, wie man wollte

Verwimsen: verhauen

Waarde: warten

Wackes: großer Stein, auch großer Kopf (sieheMensch)

Wäch: Weg

Watt: was

Watz: auf den Kopf bezogen, dicker Kopf; auch durchhaltefähig, störrisch (siehe Menschen, Tiere)

Werrnich: wenig

Wöastern: wüsten, fester Wind, auch mit Regen, ett wöastert

Wonnr, wonnern: Wunder, wundern

Wörrer: a) Wörter, b) wieder

Zammel: Fetzen, abgewetztes Kleidungsstück (siehe auch Menschen); zammelich, wenn etwas verfranst, unordentlich aussieht

Zenober: kaum noch zu hören,etwas, abwertend gemeint, mit Aufwand machen, gestalten, zeigen “Wat es dat füar e Zenober”

Zesaamerabbe: schnell Sachen - auch Geld -  ungeordnet zusammentragen,  aufnehmen. siehe auch Rabbe

Zeuschnes: Zeugnis, auch “Gefdblär-rer” (...bläarer), Giftblätter, genannt

Zihring: Zeitung

Zitt: Zeit

Zorres: Durcheinander, Streit, Probleme; auch außerhalb des Siegerlandes; wsch. jiddischer Ursprung

Züch: Zeug

Klierung - Kleidung

Aazoch: Anzug; Botze: Hose

Büstehahler: Büstenhalter, BH

Jäckche: Jacke; Lutsche: Pantoffeln

Onnerwäsch: Unterwäsche

Schoh: Schuhe; Strömbe: Strümpfe

Noch mehr Platt?

Diese Listen werden von Zeit zu Zeit ergänzt.Alles in Platt mit Hochdeutsch-Erläuterungen.

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