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Impressum/ Disclaimer

Aktualisiert : 13. Novemberr  2018

Weiter mit Mundart, Seejerlänner Platt

Werkzeuge und Geräte
Werschzüch un Gerähde

Äbbelplöcker: Apfelpflücker, auch für Birnen und anderes; lange Stange mit Zackenkranz und einem kleinen Auffangsäckchen

Bäijel, auch Bill: Beil

Berrse: Besen

Düwwel: Dübel

Embusschlössel: Imbusschlüssel

Fahrradknoche: Fahrrad-Knochen, kompakter Schlüssel für mehrere Schraubengrößen

Gerössd: Gerüst

Fill: Feile

Garwel oder Gawwel: Gabel für Gartenarbeit

Gerössd: Gerüst

Grawgarwel: Grabgabel

Haamer und Vorhaamer: (Vor-) Hammer

Häckelche: kleine Hacke

Heggeschär: Heckenschere

Houwel/ Horrwel: Hobel

Kill: Keil

Killhacke: Keilhacke

Knipp, auch Gnibb: Knipp, langes stabiles Astmesser mit Holzschaft, vorne leicht gebogen, z. B. für Haubergsarbeit

Krisssäij: Kreissäge

Lirrer: Leiter

Merrermaß, auch ... moaß: Metermaß

Mullschlössel: Maulschlüssel

Rengschlössel: Ringschlüssel

Riew(e)brett: Reibebrett für Verputzarbeiten

Säij: Säge

Schlieffmaschin: Schleifmaschine
Schruweschlössel:
Schraubenschlüssel

Schubkarr: Schubkarre

Schruwezeeher: Schraubenzieher

Schuffel: Schaufel

Sechel: Sichel, z.B. zum Abschneiden von Getreide im Hauberg oder für kleine Grasbüschel

Spaare: Spaten

Spachdel: Spachtel

Spetzhacke: Spitzhacke

Schruffstock, auch Schruuwestock: Schraubstock

Stemmiese: Steimmeisen

Truffel: eine Art Maurerkelle

Wasserwoa(ch): Wasserwaage

Wasserbompezang: Wasserpumpenzange

Zang: Zange

Zahlen, Tage, Monate

Zahle, Daae, Monde: wie orrwe

Aij:1; zwoo: 2; dreij: 3
vier: 4; fönne: 5; sechs(e): 6
seewe: 7; achd: 8; nüng: 9;
zeh: 10,

andere: zwölle: 12; drissig: 30; foffzig: 50; nüngzich: 90
honnert: 100; dussend: 1000

Tageszeiten: Morje: Morgen; Meddach: Mittag; Noamidach: Nachmittag; Oawend: Abend

Tage: Mondach: Montag; Deestisch: Dienstag, Meddewoche: Mittwoch, Donnerschdach: Donnerstag; Friedach: Freitag; Sonnnoawend: Sonnabend/ Samstag; Sonnich: Sonntag

andere: Ors(ch)tern: Ostern, Pengsde: Pfingsten, Doaresonnich: Totensonntag; Hemmelfahrt: Christi Himmelfahrt; Allerheilije: Allerheiligen;
Chressdach: Weihnachten; Heilichoawend; Heiliger Abend, Neujoahr: Neujahr

Monate: Jänner: Januar; Febber: Februar; März bis September unverändert; Okdower: Oktober; Nowember: November;
Dezember unverändert

Jahrszeiten: Fröjoahr: Frühling; Sommer unverändert; Herwst: Herbst
Wender/ Wenner: Winter

Zum Teil schon ab Juli, spätestens aber mit dem September sagten viele: Itz gehret alld hennenuss - Jetzt geht es schon nach hinten (hinaus), also dem Jahresende zu..

Seit 1998: Verlag Buch-Juwel

Bauteile und Material
 Baudeile un Maderial

Aabau: Anbau

Aaschloss: Anschluss

Aileejerwohnung: Einliegerwohnung

Aastrech: Anstrich

Baarezemmer: Badezimmer

Baarewann: Badewanne

Blaster: Pflaster

Boarrefleese: Bodenfliesen

Boarrem: Boden, Fußboden, Dachboden

Botz: Putz, Verputz

Dachboahre, auch Dachboarrrem: Dachboden

Dachrenn: Dachrinne

Dachpanne: Dachpfannen

Düer: Türe

Düerglenke: Türklinke

Düwel, auch Düwwel: Dübel

Ennedüer: Innentüre

Ennewänn: Innenwände

Farf, auch Farb: Farbe

Fessder: Fenster

Fleese: Fliesen

Freijsetz: Freisitz (im Haus integrierte Ecke mit Seitenwänden und Überdachung und im Erdgeschoss nach vorn zum Außenbereich hin offen

Gaardehühsje: Gartenhaus (wie ... Schobbe meist aus Holz)

Gerädeschobbe: Geräteschuppen, meist im Garten oder an einer Hauswand angebaut

Giwwel: Giebel

Hussdüer: Haustüre

Klapplaare: Klappladen (außen vorm Fenster)

Kopperleidunge: Kupferleitungen

Muhr: Mauer

Näel: Nägel

Ollern: Dachboden, wie vor Dachboahre

Onnergeschoss: Untergeschoss

Onnerstand: Unterstand, z. B. fürs Auto (heute meist Carport) oder Motorrad oder Geräte

Orrwe: Ofen (und “oben”)

Orwergeschoss: Obergeschoss

Schewwer: Schiefer

Schobbe: Schuppen im Gartenbereich. Früher für Geräte, Werkzeuge, Werkstatt, Holzablage, Abstellsachen,  Pflanzen überwintern usw.

Schorns(ch)te: Schornstein

Staij, Stinn: Steine

Stennerwann: Ständerwand; meist nachträglich eingezogene Zwischenwand mit Holzbalken- oder Metallständern un mit meist Gipskartonplatten beplankt

Ussewänn: Außenwände

Vouelshüüsje: Vogelhäischen. Wurde früher meist selbst gebaut.

Zeijel: Ziegel

**wird stets ergänzt**

Vornamen

Hinweis: Der weitaus überwiegende Teil der Vornamen wird in Mundart unverändert ausgesprochen, z. B. Bertold, Heinz, Klaus, Eva, Maria, Silke usw. usw. Verkürzungen wie Susi für Susanne usw. kommen überall vor, sind also nicht typisch. Daher nur wenige Beispiele dazu.
In Platt wird aber Das “E” als vorletzter Buchstabe eines Namens oft “verschluckt”, nicht ausgesprochen. “G” am Ende wird teils als “Ch”, in der Mitte als “J”. gesprochen. Insgesamt aber ist die Liste kurz.

Barwera, Barbra, Bärwel: Barbara
Dietr: Dieter; auch Petr/ Pedr usw.
Frieder: Friedrich
Gredel, Gredl: Greta, Grete, Annegrete,
Heddwich: Hedwig
Henner; Heinrich, Heiner
Jörch: Jörg
Jürje: Jürgen
Lissbett: Elisabeth
Lore: Hannelore, Elenore
Lotte: Lieselotte, Charlotte
Schorsch: Georg
Susi, Suse: Susanne
Waldr: Walter
Willem: Wilhelm

Richtungen u. a.

Rechdunge: Richtungen
Henne:hinten
Huirj: hoch;  deeb: tief
Orrwe: oben;   Onne: unten
Sidde: Seite;
Schepp: schräg;  Strackuss: geradeaus
Üwwer: über;  Nonner: runter